- Fehler
Grüne Idylle
Liebe Sportsfreunde,
vor wenigen Tagen bin ich gut erholt aus Schweden zurückgekommen .
Leider holt einem der Alttagsstress viel zu schnell wieder ein und somit wächst der Wunsch erneut in den Urlaub fahren zu wollen. Natürlich geht das nicht und somit überlegt man,wie man dem Stress am besten entfliehen kann .
Die Ruhe und die Nähe zur Natur lässt mich am besten den Alttagsstress vergessen, so dass ich bis zum heutigen Tag dem Hobby Angeln treu geblieben bin. So unternahm ich heute einen Ausflug zum See um dort ein paar schöne Stunden beim Spinnfischen zu erleben.
Leider mußte ich bei dieser Runde feststellen, dass viele Mitglieder sehr sorglos mit ihrem Müll umgehen. Dieser wird nicht wie es sich gehört nach dem Aufenthalt am See wieder mitgenommen, sondern achtlos am Ufer liegen gelassen.
Auch die Vielzahl an zurück gelassen Einweggrills am See finde ich erschreckend! Auf diese Art kommen im laufe eines Jahres einige Liter Müll zustande.
Auch die Neuregelung was das Zelten am See betrifft, wurde meiner Meinung nach nur teilweise eingehalten. Es wurden immer noch Zelte Wochenlang, ohne dass sie benutzt wurden stehen gelassen. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass gerade beim Zelten einige Sachen zusammen kommen. Bloß leer stehende Zelte verhindern, dass andere an dieser Stelle zelten können und das sollte meiner Meinung nach nicht sein.
Es werden auch immer mehr professionelle Campingstellen am See errichtet, indem Bänke fest installiert oder ein gemauerter Grill aufgestellt wurde. Ich finde diesen Werdegang erschreckend, da ich unseren kleinen See immer als grüne Idylle von uns allen an sah und der Meinung war, dass es unsere Aufgabe sei diesen so naturgetreu wie möglich zu halten. Eine Deutschlandfahne am Zaun oder parkende Autos direkt am Angelplatz tragen dazu leider nicht bei.
Gerade der Fischelnsee ist in den Sommermonaten ein beliebtes Naherholungsgebiet für viele von uns. So bietet unser See vielfältige Möglichkeiten von Aktivitäten an, wie zum Beispiel spazieren gehen, fischen, grillen, campen und zum sonnenbaden. Natürlich können viele Probleme, die dadurch enstehen, durch verschärfte Regelungen behoben werden, bloß sollte jeder sich über die Konsequenzen im Klaren sein.
Ich möchte mit diesem Artikel bloß zum nachdenken anregen, vielleicht das ein oder andere, was vielleicht durch die eigene Faulheit am See zurück gelassen wurde, künftig mitzunehmen. Auf diese Art vermeiden wir, dass unsere kleine grüne Idylle zu einem zweiten Ballermann wird. Noch ein Satz zum Schluss: Vom Vorstand so wenig Vorschriften wie möglich, von den Mitgliedern so viel Verstand wie die Sache erfordert.
Euer Thomas





