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Doppelter-Grinnerknoten
Ein Knoten, mit dem man zwei Schnurenden, zum Beispiel Hauptschnur und Vorfach, sicher verbinden kann, ist neben dem Blutknoten der doppelte Grinnerknoten. Bei diesem Knoten handelt es sich eigentlich um zwei Knoten, die sich gegeneinander schieben und so eine noch bessere Tragkraft garantieren als der Blutknoten. Der doppelte Grinnerknoten funktioniert am besten bei Schnüren von annähernd gleichem Durchmesser. Er sieht komplizierter aus als er ist. Wie bei jedem Knoten sollte man auch hier nicht vergessen, die Schnur vor dem Zusammenziehen des Knote
ns mit Spucke zu befeuchten.
- Zuerst legt man die beiden Schnurenden wie beim Blutknoten parallel zueinander.
- Danach legt man mit dem einen Schnurende eine Schlaufe und führt das Ende vier oder fünfmal um die zwei stehenden Enden.
- Dann wird der erste Grinnerknoten zusammengezogen.
- Nun nimmt man das zweite Schnurende und wiederholt das Ganze auf der anderen Seite. Auch der zweite Knoten wird wieder zugezogen. Zwischen den beiden Knoten liegt nun eine Schaufe. Zuletzt werden die beiden Schnüre auseinander gezogen, bis die Knoten zusammengerutscht sind. Dann erst werden die kurzen Enden abgeschnitten.
Palomar-Knoten
Der Palomar-Knoten ist ein einfacher Knoten mit fast 100%iger Tragkraft, wenn er korrekt gebunden ist. Der Knoten kommt zum Einsatz, wo Hauptschnur und Wirbel verbunden werden. Aber auch Öhrhaken oder Twisterköpfe lassen sich mit dem Palomar-Knoten sicher anknoten. Einziger Nachteil: Da der Plomar-Knoten mit einer doppelt gelegten Schnur arbeitet, verkürzt er ein Vorfach schneller als andere Knoten. Dieser Knoten wird übrigens gern für den Diagonalen Drop Shot Rig verwendet. Um nur den Haken an der Schnur zu befestigen, schneidet ihr einfach das kürzere Ende ab.
- Dann legt man die zweifache Schnur in eine Schlaufe (ein Überschlag).
- Anschließend führt man Wirbel oder Haken durch die enstehene Einfachschlaufe und zieht den gut angefeuchteten Knoten langsam zusammen.
Stopperknoten
Damit sich die Laufpose aufstellen kann, wenn man in Gewässern fischt, die tiefer als Rutenlänge sind, braucht man einen haltbaren Stopperknoten, der nicht immer wieder verrutscht. Einen solchen bindet man sich am besten aus einem Stück monofiler Schnur.
- Dazu legt man das Schnurstück in einer Schlaufe über die Hauptschnur.
- Nun wird das Schnurende durch die Schlaufe über die Hauptschnur gewunden.
- Dieser Vorgang wird viermal wiederholt.
- Zum Schluss wird der Knoten angefeuchtet und zusammengezogen.
Beim fertigen Knoten lässt man die Enden ein wenig länger überstehen. Trotzdem rutscht der monofile stopperknoten viel besser durch die Ringe einer feinen Matchrute als alle käuflichen Faden-oder Gummistopper.